Gleitlager oder nad...
 

Gleitlager oder nadellager?  

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Enigma
(@enigma)
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Beigetreten: vor 11 Jahren
Beiträge: 8
25/04/2009 11:47 am  

Ich habe ein dilemma. Meine Kurbelwelle isst OK und die Pleueln sind aus die spate typ mit gerade Bolzen. Alles isst prima aber ein bisschen oval. Ich habe auch originale +0.1? nadeln. Und jetzt die dilemma, umbau nach gleitlager oder instandsusetzen??

Gruss aus Norwegen
Enigma


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Oldie-Biker
(@oldie-biker)
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26/04/2009 7:39 am  

Bau auf gleitlager um und die hast nie mehr probleme.
gruß
ralf


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zundapp600
(@zundapp600)
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Beigetreten: vor 13 Jahren
Beiträge: 32
26/04/2009 9:17 pm  

Hallo

Nur gleitlager


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uralflecki
(@uralflecki)
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Beigetreten: vor 12 Jahren
Beiträge: 10
28/04/2009 10:59 pm  

bin auch für die nadelllager auch wenn es funktioniert ich würde immer nadellager vorzeihen wenn es geht hab meine k800 kurbellwelle auch extra teuer instandsetzen lassen weil die motoren vom grundprinzip nicht für gleizlager ausgelegt sind


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zuendapprul
(@zuendapprul)
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Beigetreten: vor 13 Jahren
Beiträge: 59
29/04/2009 3:19 pm  

bin auch für die nadelllager auch wenn es funktioniert ich würde immer nadellager vorzeihen wenn es geht hab meine k800 kurbellwelle auch extra teuer instandsetzen lassen weil die motoren vom grundprinzip nicht für gleizlager ausgelegt sind

Stimmt so nicht! auch die ersten K800 hatten Gleitlager! Übrigens, der Gleitlagerumbau bei der k800 ist zwar etwas problematischer als bei 2 Zylindern aber mit dem nötigen fachwissen ohne weiteres machbar!
grüßle
Rudi


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Joerg
(@joerg)
Estimable Member
Beigetreten: vor 13 Jahren
Beiträge: 136
29/04/2009 3:50 pm  

Wenn die Nadellager kein Spiel haben und alles sauber zusammengabaut wurde wird auch das funktionieren, fragt sich nur wie lange.
Wer nur ein paar hundert Kilometer im Jahr fahren will kann seinen Motor auf Nadellagern lassen.

Wer aber so wie Ich / Wir mehr als 6000 km im Jahr fährt kommt um die Gleitlager nicht herum.

Grüße Jörg


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Oldie-Biker
(@oldie-biker)
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Beigetreten: vor 13 Jahren
Beiträge: 73
29/04/2009 6:21 pm  

Jörg , das könnten meine Worte sein.
gruß
Ralf


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uralflecki
(@uralflecki)
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Beigetreten: vor 12 Jahren
Beiträge: 10
29/04/2009 7:54 pm  

die rollenlager haben aber damasl auch gehalten. und meine kw würde mit laserschweißverfahren aufgescheißt und auf mass wieder abgedreht, und dann gehärtet.


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zuendapprul
(@zuendapprul)
Trusted Member
Beigetreten: vor 13 Jahren
Beiträge: 59
29/04/2009 9:05 pm  

Hallo
ja dass ist es eben, wenn man heute nur ein Standmodell hat sind die nadellager ok aber sobald du fahren willst ists mit nadellager vorbei!
Natürlich haben die damals gehalten, so ein mopped hat damals im schnitt auch nicht mehr als 5000km gehalten!
grüßle
Rudi


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Enigma
(@enigma)
Active Member
Beigetreten: vor 11 Jahren
Beiträge: 8
29/04/2009 9:18 pm  

Hmmm. Sind die originale konstruktion nicht gut genug?? Ißt wirklich gleitlager so viel besser. Ich weiss dass wahrend die ende des Krieges gleitlager ganz heufig war als man nicht kugel/rollenlager hatte. Sind nicht ein Ölpumpe mit grösserer Förderleistung und rollenlager besser als Gleitlager wenn man ein gute Kurbellwelle hat???
gruß aus Norwegen
Bård


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Thomas
(@thomas)
Trusted Member
Beigetreten: vor 13 Jahren
Beiträge: 73
29/04/2009 9:50 pm  

Uralflecki*
Mich würde mal interessieren wie die Kurbelwelle denn in
eine Maschine eingespannt wird um die Zapfen auf Maß
zuschleifen oder wer so was überhaupt bei dir gemacht hat.
Die Kurbelwellen sind ja aus dem ganzen geschmiedet.
Die Pleul haben sicher auch Verschleiß wie sieht da die Lösung
aus oder gib mal die Firma bekannt die sowas bei dir gemacht hat.

Ach so mit den 5000 km ist wohl ein Witz das war wohl gerade die Einfahrzeit.

Meiner Meinung nach haben die gleitgelagerten Kurbelwellen
ein größeren Reibwiderstand als eine Nadellagerung und warum
hat das Zündapp von Haus aus nicht gemacht bzw. wieder abgeändert
oder gehörte das damals auch zu den Küchenfehlkonstruktionen?

So eine Gleitlagerung wäre auser das Material viel einfacher zu bauen
von der Logik her.

Gruß Thomas


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zuendapprul
(@zuendapprul)
Trusted Member
Beigetreten: vor 13 Jahren
Beiträge: 59
29/04/2009 10:08 pm  

Hallo
wir reden hier vom 2.Weltkreig glaubst du dass da die moppeds sehr weit gekommen sind? Also das mit den gleitlagern ist ganz einfach, die schwimmen wegen der fliehkraft (erhöhter öldruck) schön auf dem öl und haben keinen direkten materialkontakt mit der KW! Die rollenlager rollen über die oberfläche und üben somit mechanische arbeit aus! natürlich waren damals rollenlager besser, weil sie bessere notlaufeigenschaften haben und bei genügend öl im motor auch ohne öldruck laufen!
Aber heute sollte man so vernünftig sein und auf gleitlager umrüsten (wenn die rollenlager unten sind) da hier erwiesen ist dass sie das vielfache der rollenlagerung halten! Gerade bei meiner "scharfen" ks wären die rollenlager in null komma nix kaputt!
Grüßle
Rudi


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Martze
(@martze)
Eminent Member
Beigetreten: vor 13 Jahren
Beiträge: 32
29/04/2009 10:24 pm  

@zuendapprul wrote:

Hallo
ja dass ist es eben, wenn man heute nur ein Standmodell hat sind die nadellager ok aber sobald du fahren willst ists mit nadellager vorbei!
Natürlich haben die damals gehalten, so ein mopped hat damals im schnitt auch nicht mehr als 5000km gehalten!
grüßle
Rudi

Hallo
Da fehlt wohl eien Null oder?!!
Gruß


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Joerg
(@joerg)
Estimable Member
Beigetreten: vor 13 Jahren
Beiträge: 136
30/04/2009 12:22 am  

@ uralflecki

VORSICHT mit deiner Kurbelwelle: Ich hab mal eine in der Härterei anfunken lassen. Der Werkstoff kommt dem heutigen Werkzeugstahl 1.2248 (38SiCrV6) sehr ähnlich. Dieser ist nur sehr schlecht schweißbar. Auch habe ich noch nie von einem Schweißzusatzwerkstoff gehört der härtbar gewesen wäre.
Die Schweißschicht ist Knochenhart und hat deshalb Mikrorisse, welche auch bis in das Grundmaterial eindringen. Und durch den Versuch nochmals nachzuhärten verzieht sich die Kurbelwelle und läuft jetzt sicher nicht mehr rund.
Ich an deiner Stelle würde die geschweißte Kurbelwelle auf keinen Fall einsetzen. Die Gefahr das sie bricht wäre mir einfach zu hoch.

Das Problem bei den Nadellagern ist nach meiner Meinung die Montage. Das Pleuel und der Pleuelfuß werden zueinander nicht zentriert. Deshalb ist nicht gewährleistet das die beiden Hälften im unteren Pleuelauge einen exakten Kreis ergeben. Die Nadeln rollen also bei jeder Umdrehung über einen Absatz, was den Sitz im Bronzekäfig ausschlagt und irgendwann zum Bruch des Käfiges führt. Wenn die Pleuel exakt fluchten würden wäre dieses Problem wesentlich kleiner.

Wie Thomas schon gesagt hat verschleißen ja auch die Pleuel, nicht nur die Hubzapfen. Hier müßte auch nachgearbeitet werden. Bei der Sache mit der Reibung muß ich jedoch dem Rudi recht geben.

Ich habe leider keine Ahnung wie die Pleuel vor dem Krieg zusammengebaut wurden, meine aber in irgend einem zeitgenössischem Artikel mal gelesen zu haben das die Pleuellager immer ein Problem waren und nie mehr als 8000 km gehalten haben. Manche auch wesentlich weniger.

Wenn es eine Maschine zum fahren sein soll würde ich unbedingt auf Gleitlager umrüsten.

Guts Nächtle =)


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uralflecki
(@uralflecki)
Active Member
Beigetreten: vor 12 Jahren
Beiträge: 10
30/04/2009 6:41 am  

Hallo allso die firma wo ich meine kw hatte ist die Firma Kexel, und die kennen sich sehr gut aus mit motoren, die kw würde auch geröhingt und auch gewuchtet und lauft rund.denke mal schon das das hält weil haben top arbeit gemacht. Hab auch lange ne firma gesucht die die kurbelwelle mit nadellager restureiert.


AntwortZitat
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